Am 3. März wurden im Lager FFB ein 1,3to und ein 1,2to - Anhänger sowie die Zugfahrzeuge mit zwei Pflegebetten, einem Rollstuhl, sechs Rollatoren, einer Waschmaschine, je einem Kühlschrank, Gefrierschrank und Fernsehgerät, 5 Kartons mit Oster- und Altarkerzen, ca. 50 Kartons mit Kleidung, Schuhen, Kindersachen, 2 Teppichen und anderen, dringend gebrauchten Hilfsgütern sowie den schon obligatorischen zwei Fahrrädern auf dem Dachständer wieder voll beladen.

Los ging es dann am Montagmorgen um 10Uhr zunächst bis Bratislava, das pünktlich um 17Uhr30 erreicht wurde.
Nach Ankunft wurde sogleich ein Anhänger und das Auto, die längere Helligkeit am Abend war dabei sehr hilfreich, in einen VW-Bus umgeladen. Anderntags brachte dieser seine Fracht in den Norden der Slowakei, nach Zilina, wo sie nach bewährtem Muster an wirtschaftlich Benachteiligte verteilt wird.

Hilfstransport nach Bratislava und Temeswar 06.-09. März 2017

Anschließend klang der Tag mit einem gemeinsamen Abendessen und baldiger Nachtruhe aus.
Am Dienstag, 6. März, startete das zweite Gespann gegen 8Uhr in Richtung Temeswar, Rumänien, das nach exakt 500 Kilometern und sechseinhalbstündiger, ereignisarmer Fahrt um 15Uhr30 Ortszeit erreicht wurde. Das Procedere läuft stets nach dem Muster Begrüßung, kurzem Essen und anschließendem Ausladen der für TM bestimmten Sachen ab. Die Waschmaschine und alle Kleiderkartons wurden anschließend nach Giroc, 10km südlich von Temeswar, in eine Verteilstelle gebracht, wo sie gesichtet und anschließend an berechtigte Empfänger verteilt werden.

Nach der Rückkehr nach Temeswar konnten dann als letzte Aktion des Tages die beiden Pflegebetten, der Kühl- und der Gefrierschrank abgeladen werden, sie waren so eingebaut, daß sie ohne größere Umladeaktionen vorher nicht zugänglich waren.

Der Mittwoch war durch einen Trip nach Maria Radna und als Ruhetag ausgefüllt, bevor es am Donnerstag um 6Uhr morgens nach Bratislava und nach einer kurzen Pause dort in Richtung Heimat losging. Um 20Uhr 30 endete dieser Transport dann ohne Zwischenfälle daheim.

Fürstenfeldbruck, den 10. März 2017 H. Lang



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